ADHS-Konsenserklärung
Es erscheint uns bezeichnend für eine vorgeblich organische Krankheit namens ADHS, dass es mangels objektiver Forschungsbefunde sogenannter Konsenserklärungen bedarf. Ein Gremium von Fachleuten spricht einen Text ab, wobei Fachleute, die das Konstrukt ADHS kritsch sehen, erst gar nicht zugelassen werden. Solche Konsenserklärungen sind denn auch einseitig und geben keineswegs den Konsens einer repräsentativen Fachleute-Auswahl wieder. Dennoch gelten sie für viele Fachleute und vor allem Laien, nicht weiter hinterfragt, als Richtlinie und Stand der wissenschaftlichen Erkenntnis.
Derzeit kursieren mehrere solcher einseitiger Konsenserklärungen, z.B. diejenige der
Ärztekammer oder diejenige von
Barkley. Diese Erklärungen blenden grundsätzliche kritsche Erwägungen völlig aus.
Konferenz ADHS hat deshalb eine eigene Konsenserkärung ausgearbeitet, die diese kritischen Aspekte zu ADHS zusammenfasst. Dies geschieht in Ergänzung und Zusammenarbeit mit anderen kritischen Konsenserklärungen, wie sie
Timimi und auch die
italienische Erklärung anbieten.